Mit Außenwerbung potenzielle Neukunden generieren

Werbebanner an einer Bushaltestelle

Der Anteil klassischer Außenwerbung am Gesamtwerbeausgaben in Deutschland ist mit 7% relativ niedrig. Dennoch werden die Ausgaben für Out-Of-Home Werbung laut einer Umfrage des Carat-Mediennetzwerks weiter steigen.

Dies hat mehrere Gründe: Zum einen sind Print-Auflagen von Zeitungen und Magazinen in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, was Werbetreibende dazu zwingt, sich nach anderen Werbeformen umzuschauen.

Zum anderen bietet die gestiegene Mobilität der Menschen neue Chancen, daß Außenwerbung von immer mehr potenziellen Kunden gesehen wird.

Zu den Marktführern bei den Ausgaben für Außenwerbung gehören große Konzerne: Volkswagen AG gab im Jahr 2017 mehr als 26 Millionen Euro für Außenwerbung aus. Dahinter folgten die Telekom AG (25,7 Mio. Euro) und Coca Cola (25,5 Mio. Euro).

Formen der Außenwerbung

Als Pionier der Außenwerbung gilt die Plakatwerbung. Entstanden vor gut 5000 Jahren in Form von Hieroglyphen auf Obelisken dienten Plakate zunächst nur als Wegweiser für Reisende. Heute sind Werbebanner überall anzutreffen und aus einem modernen Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

Plakatwerbung eignet sich hervorragend für lokale Werbetreibende, die relativ günstig die richtige Zielgruppe erreichen möchten.

Als eine weitere Aussenwerbeform hat sich Verkehrsmittelwerbung (mobile Außenwerbung) etabliert. Hierbei werden öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Bahnen oder Taxis mit Folien beklebt. Verkehrsmittelwerbung ist nicht bei allen beliebt: Nicht selten versperrt die Folie die freie Sicht durch die Fenster, zum Beispiel in einem Autobus.

Jeder von uns kennt sie: Die Schaufensterwerbung. Hierbei präsentieren sich lokale Einzelhändler am eigenen Schaufenster. Es steht eine Fülle an verschiedenen Konzepten zur Verfügung, wie z.B. Phantasiefenster, Bühnenfenster oder sogenannte Durchblickfenster.

Aber auch Abseits des Einzelhandels lässt sich Außenwerbung betreiben: Zum Beispiel mit Fahnen & Flaggen, die vor dem Unternehmensgebäude angebracht werden. Sie gelten als eine wirksame Form, schon aus weiter Entfernung auf das Gebäude hinzuweisen. Bei Pendlern, die jeden Tag gleiche Strecke zurücklegen, brennt sich so eine Marke dauerhaft im Gedächtnis ein.

Eine weitere, interessante Form von Außenwerbung sind Riesenposter. Diese Werbeflächen, die bis zu 4000 Quadratmeter groß sein können, werden an zentral gelegenen Baugerüsten oder Außenhausmauern angebracht.

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